China kritisiert Großbritannien wegen Verstaatlichung der British Steel

China hat seine Besorgnis über die Verstaatlichung der British Steel geäußert, nachdem die britische Regierung die letzte funktionierende Stahlfabrik des Landes übernommen hat. Die Maßnahme wurde ergriffen, um zu verhindern, dass das Unternehmen, das zuvor in chinesischem Besitz war, geschlossen wird.

In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete das chinesische Außenministerium den Schritt als „unfreundliche und ungerechtfertigte“ Handlung, die die Investitionsbeziehungen zwischen China und dem Vereinigten Königreich schädigen könnte. Es wird befürchtet, dass solche Maßnahmen das Vertrauen in die britische Wirtschaft untergraben und zukünftige chinesische Investitionen in Großbritannien gefährden könnten.

Die Verstaatlichung ist Teil einer größeren Strategie der britischen Regierung, nationale Schlüsselindustrien zu schützen, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Premierminister Rishi Sunak hat betont, dass die Regierung die Schaffung von Arbeitsplätzen und die wirtschaftliche Stabilität priorisieren müsse.

China hingegen fordert eine faire und transparente Behandlung seiner Unternehmen im Ausland und warnt vor den langfristigen Konsequenzen solcher nationalistischen Politiken.

Quellen: Al Jazeera English