Hertha BSC kann endlich aktiv auf dem Transfermarkt werden: Der Wechsel des jungen Torhüters Tjark Ernst zum niederländischen Erstligisten Feyenoord Rotterdam hat bei den Berlinern die notwendigen finanziellen Mittel freigesetzt. Obwohl der Verein bereits beachtliche Summen durch Abgänge anderer Spieler erzielt hatte, war aufgrund der Finanzlizenzierung des DFB der Erwerb neuer Spieler erst nach diesem Transfer möglich.
Der 21-jährige Keeper galt als eines der größten Talente im Hertha-Kader. Sein Abgang wurde jedoch als unvermeidlich eingeschätzt, da er zuletzt nur wenig Spielpraxis erhielt. Der vereinbarte Ablösebetrag wird nicht öffentlich genannt, gilt aber als solid und für die Berliner als wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Finanzen. Nun können die Verantwortlichen um Sportchef Fredi Bobič gezielt Verstärkungen anheuern – insbesondere in der Abwehr und im zentralen Mittelfeld wird Bedarf gesehen.
Der Transfermarkt im deutschen Profifußball schließt Ende August, sodass Hertha BSC nun knapp über einen Monat Zeit hat, den Kader für die kommende Zweitligasaison zu optimieren. Fans hoffen auf schnelle Entscheidungen, um frühzeitig Planungssicherheit zu erhalten. Der Verein betont, dass man gezielt und strategisch verpflichten wolle, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Quellen: Der Tagesspiegel