Die chinesische Regierung hat die Entscheidung der USA, die Visa für ausländische Journalisten drastisch zu verkürzen, scharf kritisiert. Ab sofort werden Visa für Journalisten auf 240 Tage reduziert, während die Visa für chinesische Journalisten sogar auf nur 90 Tage beschränkt werden. Diese neuen Regelungen sollen innerhalb von 60 Tagen nach Veröffentlichung in das Bundesgesetzbuch in Kraft treten, sofern der Kongress nicht interveniert.
China bezeichnete die Maßnahmen als diskriminierend und als Versuch, die Pressefreiheit zu untergraben. Die chinesischen Behörden fordern eine Rücknahme dieser Regelungen und argumentieren, dass der Zugang zu Informationen für Journalisten unerlässlich sei, um eine informierte Öffentlichkeit zu gewährleisten. Diese Situation könnte die bereits angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belasten, insbesondere im Kontext der bestehenden Konflikte und Spannungen in Handels- und politischen Angelegenheiten.
Die US-Regierung hingegen rechtfertigt die neuen Regelungen als notwendig, um Sicherheitsbedenken zu adressieren und die nationale Sicherheit zu schützen. Beobachter warnen jedoch, dass solche Maßnahmen die journalistische Berichterstattung erheblich einschränken könnten.
Quellen: The Guardian, France 24