Die Zahl der Todesopfer nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela hat sich auf 5069 erhöht, wie offizielle Stellen mitteilten. Die Erdbeben ereigneten sich am 24. Juni und trafen vor allem den Küstenstaat La Guaira, der nördlich von Caracas liegt. In der Region wurden ganze Ortschaften dem Erdboden gleichgemacht, was zu einem massiven Anstieg der Obdachlosigkeit führte.
Mehr als 16.000 Menschen wurden bei den Beben verletzt, und rund 18.000 Menschen sind nun ohne Obdach. Die venezolanische Regierung hat internationale Hilfe angefordert, um die immensen Schäden zu bewältigen und den Wiederaufbau zu unterstützen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Venezuela 346 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt, um den Wiederaufbau zu finanzieren.
Die Katastrophe hat nicht nur die Infrastruktur des Landes schwer getroffen, sondern auch die wirtschaftliche Lage weiter verschärft. Infolge der Erdbeben sind viele Straßen und Brücken zerstört, was die Versorgung der betroffenen Gebiete erschwert. Experten warnen, dass die humanitäre Krise in Venezuela durch die Naturkatastrophe erheblich verschärft wurde.
Quellen: FAZ Online, France 24