Ein nigerianisches Gericht hat zwei führende Kommandeure der islamistischen Terrorgruppe Ansaru zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Männer wurden wegen schwerer Terrorverbrechen schuldig gesprochen, darunter Angriffe auf Sicherheitskräfte, Entführungen und Sprengstoffanschläge, die zur Destabilisierung des Landes beigetragen haben.
Laut Gerichtsurteil änderten die beiden Angeklagten am Montag vor der Urteilsverkündung ihre Aussagen und bekannten sich schuldig, was zu der endgültigen Strafentscheidung führte. Die Staatsanwaltschaft hatte während des Verfahrens Beweise für deren Beteiligung an mehreren Anschlägen im Nordosten Nigerias vorgelegt, einer Region, die seit Jahren unter der Gewalt islamistischer Milizen leidet.
Die Verurteilung gilt als symbolisch bedeutsamer Erfolg im langjährigen Kampf Nigerias gegen islamistische Extremisten. Ansaru, eine Splittergruppe von Boko Haram, ist für gezielte Angriffe auf staatliche Einrichtungen sowie für die Entführung ausländischer Staatsbürger bekannt. Die nigerianischen Sicherheitsbehörden betonen, dass die Verurteilung die Entschlossenheit des Staates unterstreiche, Terrornetzwerke juristisch zur Rechenschaft zu ziehen.
Quellen: Premium Times Nigeria