Ugandischer Premierminister leitet dringende Lebensmittelhilfe für Karamoja ein

Ugandas Premierministerin Robinah Nabbanja hat in der Karamoja-Region die Verteilung von dringend benötigten Lebensmittelhilfen für bedürftige Haushalte offiziell gestartet. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Folgen von Dürre und Ernteausfällen in der oft von Klimaschwankungen betroffenen Region zu lindern.

Während der offiziellen Zeremonie betonte Nabbanja, dass jede Behörde und jeder einzelne Beamte, der versuche, die Hilfsgüter abzuzweigen, mit strengen strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müsse. „Diese Lebensmittel sind für die Schwächsten bestimmt – niemand darf sich daran bereichern“, erklärte sie mit Nachdruck.

Die Karamoja-Region im Nordosten Ugandas gilt als eine der am stärksten benachteiligten Landesteile. Wiederkehrende Dürreperioden, mangelnde Infrastruktur und begrenzter Zugang zu Märkten erschweren die Ernährungssicherheit. Die aktuelle Hilfsaktion wird von nationalen und internationalen Partnern koordiniert und soll tausende Familien erreichen.

Quellen: AllAfrica – East Africa