Tony Blair sieht Mosambik auf dem Weg aus der Armut

Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair hat in einer jüngsten Äußerung großes Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft Mosambiks ausgedrückt. Bei einem Besuch in der Hauptstadt Maputo betonte Blair, das Land verfüge über ausreichende natürliche und menschliche Ressourcen, um die Armut nachhaltig zu überwinden und eine stabile, prosperierende Wirtschaft aufzubauen.

Blair, der auch als internationaler Sondergesandter für Wirtschaft und Klima aktiv ist, lobte insbesondere die Fortschritte in den Sektoren Energie, Landwirtschaft und Infrastruktur. Er verwies auf die bedeutenden Gasvorkommen vor der Küste des Landes, die bereits internationale Investitionen angezogen haben – darunter auch von der abu-dhabischen ADNOC. Gleichzeitig mahnte er, dass gute Regierungsführung, Transparenz und Investitionen in Bildung entscheidend seien, um das Potenzial breiten Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen.

Seine Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Mosambik weiterhin mit wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Herausforderungen kämpft, insbesondere in der nördlichen Provinz Cabo Delgado, wo bewaffnete Konflikte die Entwicklung behindern. Dennoch betonte Blair, dass Länder wie Mosambik nicht als rein armutsgefährdet, sondern als zukunftsorientierte Partner gesehen werden müssten – vorausgesetzt, internationale Unterstützung und nationale Reformen gingen Hand in Hand.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa