Die AfD-Bundestagsfraktion ist zu einer zweitägigen Klausurtagung in Cottbus zusammengekommen. Wie der Tagesspiegel berichtet, finden die Beratungen in abgeschirmter Atmosphäre im Spreewald statt. Dabei sollen vor allem strategische Fragen und Positionierungen besprochen werden.
Interne Streitthemen, die die Partei in der Vergangenheit beschäftigt haben, werden laut Informationen bewusst ausgeklammert. Stattdessen ist auch ein kulturelles Rahmenprogramm vorgesehen, das den Abgeordneten die Region näherbringen soll.
Abgeschottete Beratungen
Die Wahl des Ortes in Brandenburg fiel offenbar bewusst, um ungestört beraten zu können. Cottbus gilt als eine Hochburg der AfD in Ostdeutschland. Beobachter werten die Klausur auch als Versuch, nach den jüngsten Querelen wieder zu einer geschlossenen Linie zu finden.
Quellen: Der Tagesspiegel