Äthiopien hat angesichts der wachsenden Bedrohung durch Terrorismus und gewalttätigen Extremismus in Afrika zu engerer kontinentaler Zusammenarbeit aufgerufen. Bei einer Sicherheitskonferenz in Addis Abeba forderte die äthiopische Delegation die wirksame Umsetzung bestehender afrikanischer Sicherheitsrahmenwerke und eine stärkere Koordination zwischen den Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union.
In der Ansprache wurde betont, dass regionale Herausforderungen wie bewaffnete Gruppen, grenzüberschreitende Angriffe und die Radikalisierung junger Menschen nur durch kollektive Maßnahmen wirksam bekämpft werden könnten. Äthiopien plädiert für einen integrierten Ansatz, der militärische, politische und soziale Strategien verbindet, um die Wurzeln der Gewalt anzugehen.
Das Land, das selbst in der Vergangenheit von regionalen Spannungen betroffen war, positioniert sich zunehmend als verantwortungsbewusster Akteur in der afrikanischen Sicherheitsarchitektur. Die Initiative wird auch vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Sahel und im Osten Afrikas gesehen, wo extremistische Gruppen an Einfluss gewinnen.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Ethiopia