Afrika-CDC fordert Aufhebung von US-Reisebeschränkungen für Uganda

Die Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa-CDC) hat die US-Regierung aufgefordert, ihre Reisebeschränkungen für Uganda infolge des jüngsten Ebola-Ausbruchs aufzuheben. In einer Stellungnahme vom Montag argumentierte die führende afrikanische Gesundheitsbehörde, Uganda habe den Ausbruch wirksam eingedämmt und die epidemiologische Lage sei unter Kontrolle.

Die Reisebeschränkungen, die von den USA kurz nach Bekanntwerden neuer Ebola-Fälle verhängt wurden, hatten erhebliche wirtschaftliche und touristische Auswirkungen auf Uganda. Die Africa-CDC betont, dass die nationale Reaktionsstrategie – einschließlich effektiver Kontaktnachverfolgung, Isolation und Impfkampagnen – erfolgreich verlaufen sei und internationale Standards erfülle.

Die Behörde warnte, dass restriktive Maßnahmen, die nicht auf aktuellen Daten basierten, das Vertrauen in afrikanische Gesundheitssysteme untergraben und die wirtschaftliche Erholung gefährden könnten. Stattdessen plädiert sie für eine koordinierte, evidenzbasierte Herangehensweise an globale Gesundheitskrisen.

Uganda hat in der Vergangenheit mehrere Ebola-Ausbrüche bewältigt und gilt als eines der besser vorbereiteten Länder in Afrika. Die aktuelle Lage wird weiterhin überwacht, doch keine neuen Fälle wurden in den letzten Wochen gemeldet.

Quellen: Africanews EN