Die ugandische Regierung hat eine umfassende Notfallnahrungsmittelhilfe für die von schwerer Dürre betroffene Region Karamoja im Nordosten des Landes eingeleitet. Lange anhaltende Trockenbedingungen haben dort zu massiven Ernteausfällen geführt und die Ernährungssicherheit der Bevölkerung stark beeinträchtigt.
Die Hilfsaktion sieht die Verteilung von Grundnahrungsmitteln wie Mais, Bohnen und Öl in den am stärksten betroffenen Distrikten vor. Zudem werden mobile Gesundheitsteams eingesetzt, um Mangelernährung, insbesondere bei Kindern und schwangeren Frauen, zu bekämpfen. Die Behörden warnen vor einer sich verschärfenden humanitären Lage, falls die Regenfälle nicht bald einsetzen.
Karamoja ist eine der ärmsten Regionen Ugandas und besonders anfällig für klimatische Extremereignisse. Die aktuelle Dürre folgt auf mehrere Jahre unregelmäßiger Niederschläge und hat zur Zerstörung von Feldern sowie zum Verlust von Viehbeständen geführt. Hilfsorganisationen arbeiten eng mit den lokalen Behörden zusammen, um die Verteilung effizient zu gestalten.
Experten mahnen, dass langfristige Maßnahmen wie Wasserspeicheranlagen, resistente Saatgutsorten und Klimaanpassungsprogramme notwendig sind, um die Region zukünftig widerstandsfähiger zu machen.
Quellen: Africanews EN