Die jemenitischen Houthi-Rebellen haben am Donnerstag in einem militärischen Einsatz zwei saudische Öltanker im Roten Meer angegriffen. Der Sprecher der Houthi-Truppen, Yahya Saree, erklärte, dass die Angriffe gegen die Tanker Encelia und Layla gerichtet waren, da diese gegen das von den Houthis verhängte Versandverbot im Roten Meer verstoßen hätten.
Die saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA bestätigte, dass einer der beiden Tanker nach dem Angriff in Flammen steht. Dies geschah inmitten eines sich zuspitzenden Konflikts, der nicht nur die Schifffahrt im Roten Meer betrifft, sondern auch die geopolitischen Spannungen zwischen den USA, Iran und Saudi-Arabien verstärkt.
Analysten warnen, dass solche Angriffe die fragile Sicherheitslage in der Region weiter destabilisieren könnten. Die Houthi-Rebellen haben in der Vergangenheit wiederholt Schiffe im Roten Meer angegriffen und eine Blockade gegen saudische Schiffe verhängt. Die internationalen Reaktionen auf die Angriffe dürften die Situation weiter komplizieren.
Quellen: Middle East Monitor, Al-Monitor, Times of Israel