Die Frankfurter Architekturszene trauert um eine ihrer prägenden Persönlichkeiten: Hubertus von Allwörden ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Der Architekt hinter zahlreichen markanten Bauten in Frankfurt am Main hat über Jahrzehnte das Erscheinungsbild der hessischen Metropole mitgeprägt. Sein Wirken reicht von der Planung von Hochhäusern bis hin zu öffentlichen Infrastrukturen wie U-Bahn-Stationen und der berühmten Ballsporthalle am Riederwald.
Von Allwörden war nicht nur Architekt, sondern auch eine zentrale Figur im postmodernen Baugeschehen der Stadt. Obwohl sein geplanter höchster Wolkenkratzer nie realisiert wurde, bleibt sein Einfluss auf die städtebauliche Entwicklung unbestritten. Besonders geschätzt wurde seine Fähigkeit, funktionale Baukunst mit ästhetischer Klarheit zu verbinden. Zahlreiche seiner Projekte gelten heute als architektonische Zeitzeugen der Nachkriegsmoderne.
Die Trauer um den Verstorbenen ist groß in Fachkreisen. Kollegen und Stadtplaner würdigen ihn als Visionär mit bodenständigem Gestaltungssinn. „Er hat Frankfurt nicht nur Gebäude geschenkt, sondern Identität“, sagte ein langjähriger Mitarbeiter. Mit seinem Tod verliert Hessen einen bedeutenden Kopf der Architekturgeschichte – eine Epoche geht zu Ende.
Quellen: FAZ Online