Ende Juni wurde Venezuela von einer Serie schwerer Erdbeben getroffen, die zu erheblichen Zerstörungen und Verlusten führten. Die Weltbank hat die finanziellen Schäden nun auf insgesamt 20 Milliarden Dollar beziffert. Die Beben beschädigten oder zerstörten Hunderte von Gebäuden und führten dazu, dass Tausende Menschen ihr Zuhause verloren.
Der Großteil der finanziellen Verluste, rund die Hälfte, ist auf den Einsturz von Wohngebäuden zurückzuführen, während etwa ein Drittel auf Schäden an der Infrastruktur entfällt. Diese Einschätzung wurde von der Weltbank veröffentlicht, die die wirtschaftlichen Folgen der Naturkatastrophe untersucht hat.
Die betroffenen Gebiete, darunter La Guaira und der Distrito Capital, stehen vor enormen Herausforderungen bei der Bewältigung der entstandenen Schäden und dem Wiederaufbau. Internationale Unterstützung wird als entscheidend angesehen, um die humanitären und infrastrukturellen Krisen zu bewältigen.
Quellen: ZEIT Online, El País