Marokko rückt in diesem Jahr in den Mittelpunkt des afrikanischen Frauenfußballs: Das Land ist Gastgeber des Women’s Africa Cup of Nations (WAFCON) 2026. Das prestigeträchtige Turnier, das von der Confederation of African Football (CAF) organisiert wird, bringt zwölf nationale Mannschaften aus ganz Afrika zusammen, um den Kontinentalmeister zu ermitteln. Gleichzeitig dient das Turnier als Qualifikation für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027.
Die Spiele finden in mehreren marokkanischen Städten statt, darunter Rabat, Casablanca und Marrakesch. Moderne Stadien und gut ausgebaute Infrastrukturen sollen internationale Standards erfüllen und eine reibungslose Austragung gewährleisten. Die marokkanische Nationalmannschaft, die sich erstmals für das Turnier qualifiziert hat, hofft auf Unterstützung der Heimelf und will eine Überraschung im Turnierverlauf werden.
Der WAFCON 2026 zeichnet sich durch ein erhöhtes Preisgeld und professionellere Medienpräsenz aus, was die wachsende Anerkennung des Frauenfußballs auf dem Kontinent unterstreicht. Zu den Favoriten zählen Titelverteidiger Nigeria, Gastgeber Marokko, sowie Äthiopien und Südafrika. Stars wie die marokkanische Stürmerin Rosalia Nkusi oder Nigeria’s Asisat Oshoala stehen im Fokus der Aufmerksamkeit.
Auch abseits des Platzes wird das Turnier als historischer Moment gefeiert: Mit der erfolgreichen Bewerbung um die WAFCON und der jüngsten Teilnahme marokkanischer Frauen an internationalen Turnieren zeigt das Land eine zunehmende Investition in den Frauenfußball. Die Veranstaltung gilt als wichtiger Schritt zur Gleichstellung im Sport und zur Förderung weiblicher Rollebilder in der Gesellschaft.
Quellen: Al Jazeera English