Die somalische Katastrophenmanagementbehörde (SoDMA) hat am Donnerstag eine dringende Koordinierungssitzung mit Vertretern des öffentlichen und privaten Gesundheitssektors in Mogadischu einberufen. Ziel war die Stärkung der Vorbereitungen auf mögliche schwere Überschwemmungen infolge eines prognostizierten Super-El-Niño-Ereignisses. Meteorologische Modelle deuten auf außergewöhnlich intensive Regenfälle in Ostafrika hin, die in weiten Teilen Somalias zu Hochwasser, Erdrutschen und der Zerstörung von Infrastruktur führen könnten.
Die Behörde arbeitet eng mit staatlichen Gesundheitsämtern, Krankenhäusern und humanitären Organisationen zusammen, um Notfallpläne zu aktualisieren, medizinische Vorräte zu sichern und schnelle Reaktionsteams vorzubereiten. Besonders betroffen könnten Flussregionen entlang des Shabelle- und Jubba-Flusses sein, wo bereits in der Vergangenheit schwere Überschwemmungen zu Erkrankungen wie Cholera und der Vertreibung Tausender führten.
Die Sodma betonte, dass eine frühzeitige Vorsorge entscheidend sei, um menschliche und materielle Schäden zu minimieren. Die Behörde ruft die Bevölkerung dazu auf, sich über Warnsysteme zu informieren und in Hochwasser-Risikogebieten vorbereitete Evakuierungspläne zu haben. Internationale Partner werden über die Lage auf dem Laufenden gehalten, um bei Bedarf schnelle Hilfsmaßnahmen zu koordinieren.
Quellen: AllAfrica – East Africa