In Riga ist eine moldawische Staatsbürgerin wegen des Aussetzens eines Neugeborenen zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, muss die Frau fünf Monate und 15 Tage ins Gefängnis.
Der Vorfall hatte sich bereits im August 2025 im Stadtteil Ķengarags ereignet. Die Angeklagte hatte das Baby einfach auf der Straße zurückgelassen. Die genauen Umstände der Tat sind noch nicht vollständig aufgeklärt.
Internationale Dimension des Falls
Der Fall hat eine internationale Dimension, da sowohl die Täterin als auch möglicherweise das Opfer aus Moldawien stammen. Die Behörden beider Länder arbeiten bei den Ermittlungen zusammen.
Experten weisen darauf hin, dass solche Fälle von Kindesaussetzung oft auf Überforderung oder soziale Notlagen zurückzuführen sind. In Moldawien selbst gibt es Hilfsprogramme für junge Mütter in Krisensituationen.
Quellen: LSM.lv English (Lettland)