Ukraine greift russische Ölanlagen an – Selenskyj fordert verschärfte Sanktionen

Kurz vor Beginn der vereinbarten Oster-Feuerpause hat die Ukraine nach Angaben russischer Behörden mehrere Ölanlagen auf russischem Territorium mit Drohnen angegriffen. Die Angriffe sollen sich auf Raffinerien in der Region Belgorod konzentriert haben. Russland meldete Schäden, aber keine Verletzten.

Russland profitiert von gelockerten Sanktionen

Gleichzeitig warf der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dem Westen vor, durch die Lockerung von Ölsanktionen Russlands Kriegskasse zu füllen. Nach Angaben der Weltbank konnte Moskau in den letzten Monaten Milliardengewinne aus dem Energiehandel verbuchen. Selenskyj forderte in einer Videobotschaft die sofortige Wiederherstellung aller Sanktionen.

Internationale Reaktionen

Der britische Premierminister Keir Starmer kritisierte unterdessen die Auswirkungen der russischen Energiepolitik auf die globalen Märkte. In einem Interview äußerte er sich „es leid“ zu sein, wie die Politik von Wladimir Putin und Donald Trump die Energiepreise in die Höhe treibe. Die USA hatten zuletzt einige Beschränkungen für russisches Öl gelockert, was zu kontroversen Diskussionen in der EU führte.

Quellen: Spiegel Online, Welt Online, The Guardian