Die thüringische Stadt Sömmerda setzt auf verbesserten Hitzeschutz für ihre Einsatzkräfte: Die Freiwillige Feuerwehr wurde mit neuen, leichteren Sommeruniformen ausgestattet. Angesichts der zunehmenden Hitzewellen im Sommer soll die Ausrüstung den Feuerwehrleuten unter extremen Temperaturen mehr Komfort und Sicherheit bieten. Die neuen Uniformen bestehen aus atmungsaktiven Materialien, die Hitzeableitung und Feuchtigkeitsregulierung verbessern.
„Die körperliche Belastung bei Einsätzen im Sommer steigt kontinuierlich“, erklärt ein Sprecher der Stadtverwaltung. „Moderne Schutzkleidung muss nicht nur vor Flammen schützen, sondern auch vor Hitzestress.“ Die Maßnahme ist Teil eines städtischen Hitzeschutzplans, der neben der Feuerwehr auch andere Bereiche wie Schulen, Pflegeeinrichtungen und den öffentlichen Raum einbezieht. Weitere Schritte könnten beispielsweise schattenspendende Bauweisen oder verstärkte Grünflächen in der Innenstadt sein.
Sömmerda reagiert damit auf die zunehmenden klimatischen Herausforderungen, die auch im Freistaat spürbar werden. In den vergangenen Jahren gab es mehrfach Hitzewarnstufen, die nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung, sondern auch die Einsatzfähigkeit von Rettungskräften gefährdeten. Die neue Bekleidung wird zunächst im Probelauf getestet, soll aber künftig dauerhaft Bestandteil der Ausrüstung werden.
Quellen: MDR – Deutschland, MDR – Nachrichten