Rot-Weiß Erfurt ist mit einem furiosen Saisonstart in die neue Spielzeit der Regionalliga Nordost gestartet. Im Heimspiel gegen den BFC Dynamo setzte sich der thüringische Klub mit 3:1 durch – und sorgte damit für eines der ersten Ausrufezeichen der Liga. Der Matchwinner hieß Gonda, der alle drei Tore für die Erfurter erzielte und bereits nach der ersten Halbzeit mit einem Hattrick für Begeisterung sorgte.
Die Berliner, die in der Vorsaison noch zu den stärkeren Teams der Liga zählten, wirkten vor allem in der Defensive orientierungslos. Nach einer frühen Führung durch Gonda gerieten sie ins Hintertreffen und konnten das Spiel nie mehr drehen. Trotz eines Anschlusstreffers in der zweiten Halbzeit fehlte den Dynamo-Kickern die nötige Präzision im Abschluss, um die Erfurter Defensive ernsthaft zu gefährden.
„Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Trainer Oliver Berndt nach der Partie. „Die Jungs haben gezeigt, dass sie hungrig sind und in dieser Saison etwas reißen wollen.“ Mit dem Sieg übernimmt RWE zunächst die Tabellenführung – wenn auch nur für kurze Zeit. Der Heimsieg im Steigerwaldstadion, vor rund 6.000 Zuschauern, gibt den Fans jedoch Grund zur Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison.
Die Regionalliga Nordost bleibt eine der spannendsten unterklassigen Ligen Deutschlands. Mit Erfurt, Jena und weiteren Traditionsvereinen ist Thüringen gut vertreten. Der Saisonstart von RWE könnte ein Signal für die gesamte Liga sein – der Freistaat will auch sportlich wieder stärker auftrumpfen.
Quellen: MDR – Nachrichten