Iran weist Schuld am Konflikt im Jemen zurück

In einer aktuellen Stellungnahme hat der iranische Außenminister Abbas Araghchi betont, dass der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Jemen nicht Iran zugeschrieben werden kann. Er erklärte, dass die anhaltenden Spannungen im Bab al-Mandeb-Straße historisch bedingt sind und auf alte Streitigkeiten zwischen beiden Ländern zurückzuführen seien.

Araghchi wies darauf hin, dass es keine militärische Lösung für den Konflikt gibt und dass eine diplomatische Annäherung notwendig sei, um den anhaltenden Krieg im Jemen zu beenden. Diese Aussagen kommen inmitten eines zunehmenden Drucks auf Iran, sich in die Konflikte im Jemen und in der Region nicht einzumischen.

Die internationale Gemeinschaft hat die Rolle Irans im Jemen-Konflikt oft kritisch betrachtet, insbesondere angesichts der Unterstützung, die Teheran den Huthi-Rebellen gewährt. Dennoch betont Iran, dass die Verantwortung für die Eskalation der Gewalt nicht allein bei ihnen liege, sondern auch die saudischen Militäraktionen und die Blockade des Jemen eine entscheidende Rolle spielen.

Quellen: Middle East Eye, Al Jazeera English