In Reaktion auf den Angriff auf den Christopher-Street-Day (CSD) in Berlin hat am Samstag in Frankfurt eine Mahnwache stattgefunden. Die Demonstration am Römerberg brachte deutlich sichtbare Solidarität mit den Betroffenen zum Ausdruck und setzte ein starkes Zeichen für Vielfalt, Toleranz und die Unverletzlichkeit von Demokratieveranstaltungen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Politik und LGBTIQ*-Initiativen beteiligten sich friedlich an der Kundgebung.
Die Veranstaltung in der hessischen Finanzmetropole war Teil einer bundesweiten Welle der Solidarität. In ihrer Rede betonte eine Sprecherin der Frankfurter CSD-Organisation, dass Angriffe auf friedliche Demonstrationen einen Angriff auf die demokratische Grundordnung darstellten. „Wir lassen uns nicht einschüchtern. Unsere Stadt steht für Offenheit und Respekt – egal wer du bist oder wen du liebst“, so die Aktivistin. Die Polizei bestätigte einen ruhigen Ablauf und sprach von einer gut organisierten Versammlung ohne Zwischenfälle.
Die Mahnwache in Frankfurt verdeutlicht die starke Zivilgesellschaft in Hessen, die bereit ist, für liberale Werte einzustehen. In den kommenden Wochen sind weitere Veranstaltungen geplant, um das friedliche Miteinander in der Region zu stärken.
Quellen: FAZ Online