Trump droht Iran mit „Hölle“ und fordert Öffnung der Straße von Hormuz

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein Ultimatum gestellt: Bis Dienstag soll die Straße von Hormuz wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden. Andernfalls droht er mit schwerwiegenden Konsequenzen. „Wenn ihr nicht gehorcht, wird die Hölle über euch hereinbrechen“, warnte Trump in einer scharfen Erklärung.

Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, durch die ein erheblicher Teil des globalen Öls transportiert wird. Die Drohung Trumps kommt vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen zwischen den USA und Iran, nachdem beide Seiten in den letzten Tagen Raketenangriffe ausgetauscht hatten.

Iran reagiert mit Widerstand

Iranische Offizielle zeigten sich unbeeindruckt von Trumps Worten und kündigten bereits „verheerende Vergeltung“ an, sollten die USA angreifen. Ein hochrangiger Vertreter der Revolutionsgarden erklärte, dass Iran sich nicht einschüchtern lasse und bereit sei, seine Interessen zu verteidigen.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass sowohl die USA als auch Iran einen Entwurf für einen 45-tägigen Waffenstillstand erhalten haben. Ob dieser umgesetzt wird, bleibt jedoch unklar. Die Situation bleibt angespannt, während die internationale Gemeinschaft auf eine Deeskalation hofft.

Quellen: NPR News, The Guardian, France 24