Wasserversorgung im Rhein-Main-Gebiet: Hessen rüstet sich gegen Klimawandel

Die zunehmenden Hitzewellen im Rhein-Main-Gebiet stellen die Trinkwasserversorgung vor große Herausforderungen. Um auch in extremen Trockenperioden eine stabile Versorgung zu gewährleisten, investieren Kommunen und Wasserversorger Millionenbeträge in moderne Infrastruktur. Das Ziel: Die Wasserversorgung auch unter veränderten klimatischen Bedingungen langfristig zu sichern.

Einer der Schwerpunkte liegt auf dem Ausbau von Speicheranlagen, die in trockenen Sommermonaten als Reserve dienen können. Zudem werden Leitungsnetze mit intelligenten Sensoren ausgestattet, um Leckagen frühzeitig zu erkennen und Wasser verlustfrei zu transportieren. In Frankfurt und Umgebung laufen zudem Aufklärungskampagnen, um Bürger:innen für einen sparsamen Umgang mit Wasser zu sensibilisieren – etwa durch reduziertes Bewässern von Gärten in Spitzenzeiten.

Experten betonen, dass Prävention entscheidend sei. „Wir müssen vorausschauend handeln, nicht reagieren“, sagt ein Sprecher des Wasserwerks Südhessen. Die Maßnahmen seien Teil eines langfristigen Klimaanpassungsplans, der die Resilienz der Region stärken soll. Mit diesen Initiativen positioniert sich Hessen als Vorreiter bei der klimafesten Infrastruktur – nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für künftige Generationen.

Quellen: FAZ Online