Zum ersten Mal seit über 40 Tagen konnten palästinensische Gläubige am Freitag wieder das Freitagsgebet in der Al-Aqsa-Moschee in Ost-Jerusalem verrichten. Wie verschiedene Medien berichten, strömten tausende Menschen zu dem heiligen Ort, nachdem Israel die Öffnung der Moschee angekündigt hatte.
Die Al-Aqsa-Moschee war seit dem 28. Februar geschlossen, als die USA und Israel ihren gemeinsamen Angriff auf Iran starteten. Die Schließung hatte zu erheblichen Spannungen in der Region geführt.
Symbolische Bedeutung der Wiedereröffnung
Die Wiedereröffnung der drittheiligsten Stätte des Islams wird als wichtiges Signal gewertet. Gleichzeitig mit der Al-Aqsa-Moschee wurde auch die Grabeskirche in Jerusalem wieder für Gläubige zugänglich gemacht.
Beobachter sehen in der Entscheidung einen möglichen Schritt zur Deeskalation in der Region, auch im Hinblick auf die bevorstehenden Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran in Pakistan.
Quellen: Middle East Monitor, Middle East Eye