Landwirtschaftsausbau in Niassa: Minister lobt Fortschritte in der Agroindustrie

Während der Konflikt in Cabo Delgado weiter im Fokus steht, verzeichnet Mosambik in anderen Landesteilen Fortschritte in der landwirtschaftlichen Entwicklung. Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Fischerei, Roberto Albino, zeigte sich bei einem Besuch in der nordwestlichen Provinz Niassa ermutigt von den Fortschritten in der Agroindustrie und nannte die Ergebnisse „ermutigend“.

Albino besuchte mehrere landwirtschaftliche Projekte und Forschungseinrichtungen in Niassa, einer Region mit großem agrarischen Potenzial. Er hob hervor, dass die Schaffung und der Ausbau von Forschungsinfrastrukturen entscheidend seien, um die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern. Diese seien der Schlüssel zur Stärkung der Ernährungssicherheit und zur Verringerung der Abhängigkeit von Importen.

Die Provinz Niassa gilt als eine der am wenigsten dicht besiedelten, aber auch am wenigsten entwickelten Regionen Mosambiks. Gleichzeitig bietet sie große Flächen für nachhaltige Landwirtschaft, insbesondere durch Bewässerungssysteme, Saatgutforschung und den Einsatz moderner Anbaumethoden. Lokale Projekte zur Bewirtschaftung von Mais, Maniok und Soja laufen bereits, oft in Zusammenarbeit mit internationalen Entwicklungspartnern.

Der Minister betonte, dass die Regierung weiter in die infrastrukturelle Entwicklung der ländlichen Gebiete investieren werde, einschließlich der Verbesserung von Straßen, Lagerkapazitäten und Energieversorgung. Nur so könnten landwirtschaftliche Produkte effizienter verarbeitet und zu Märkten gebracht werden. Das Ziel sei es, nicht nur die Versorgungssicherheit zu erhöhen, sondern auch Exportchancen zu nutzen.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business