Ein hochrangiger UN-Vertreter hat am Dienstag die langsamen Fortschritte beim Wiederaufbau in Gaza kritisiert und gewarnt, dass die anhaltende Gewalt im Westjordanland das Risiko einer weiteren Eskalation in den besetzten palästinensischen Gebieten erhöhen könnte. Ramiz Alakbarov, der stellvertretende UN-Generalsekretär, äußerte sich besorgt über die rapide Verschlechterung der Sicherheitslage im Westjordanland.
„Die Lage in Gaza ist nach wie vor kritisch. Trotz internationaler Hilfe und zahlreicher Wiederaufbauprojekte bleibt die Unterstützung für die Zivilbevölkerung unzureichend“, so Alakbarov. Die UN fordert dringend mehr Ressourcen und internationale Unterstützung, um den Menschen in Gaza eine Perspektive zu bieten und die humanitäre Krise zu bewältigen.
Die anhaltenden Konflikte und die instabile Lage im Westjordanland könnten laut Alakbarov die Fortschritte im Wiederaufbau in Gaza weiter gefährden. Er appellierte daher an die internationale Gemeinschaft, aktiv zu werden und sich für Frieden und Stabilität in der Region einzusetzen.
Quellen: Middle East Monitor, Middle East Eye