Ein schweres Erdbeben hat am Dienstag die Insel Kyushu in Japan erschüttert und mindestens 13 Todesopfer gefordert. Das Beben, das eine Magnitude von 6,8 erreichte, führte zu weitreichenden Zerstörungen, darunter eine Explosion in einem Einkaufszentrum, bei der zwei Leichname geborgen wurden.
Rettungsteams sind im Einsatz, um nach Vermissten zu suchen und Verletzten zu helfen. Über 9000 Menschen mussten in Notunterkünften untergebracht werden, während die Wiederherstellung von Strom und Wasser in den betroffenen Gebieten noch andauert. Die japanische Regierung hat die Mobilisierung von Militärpersonal angeordnet, um die Rettungsmaßnahmen zu unterstützen und die Sicherheit in den betroffenen Regionen zu gewährleisten.
Augenzeugen berichteten von massiven Gebäudeschäden und chaotischen Szenen in den Straßen, wo Menschen in Panik umherliefen. Die genaue Zahl der Verletzten ist noch unklar, jedoch berichten lokale Medien von Hunderte, die in Krankenhäusern behandelt werden müssen. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Vorsicht auf, da Nachbeben erwartet werden.
Quellen: FAZ Online, ZEIT Online, ARD Tagesschau