Tausende sudanesische Flüchtlinge, die vor den Kämpfen und systematischen Gewalttaten im Sudan geflohen sind, kämpfen in den Flüchtlingslagern des Tschad ums Überleben. Ein besonderes Problem ist die akute Wasserknappheit, die sich in den letzten Wochen weiter verschärft hat. Familien müssen oft Stunden warten, um an begrenzte Wasservorräte zu gelangen, während die sanitären Bedingungen rapide schlechter werden.
Die Lebensbedingungen in den Lagern wie etwa Adré und Goz Amir haben sich laut Hilfsorganisationen dramatisch verschlechtert. Viele Flüchtlinge berichten, dass die anfängliche Hoffnung auf eine baldige Rückkehr in ihre Heimat verflogen sei. Stattdessen fürchten sie eine langwierige Vertreibung ohne klare Perspektive. Internationale Hilfsdienste warnen vor einem weiteren Anstieg von Krankheiten wie Cholera, falls die Wasserversorgung nicht dringend verbessert wird.
Quellen: Al Jazeera English