Regierungskrise in Dänemark: Königsmacher Rasmussen bricht Gespräche mit Ministerpräsidentin ab

Die dänische Regierungsbildung steckt in einer ernsten Krise. Lars Løkke Rasmussen, Vorsitzender der zentristischen Moderaten Partei, hat weitere Verhandlungen mit Ministerpräsidentin Mette Frederiksen von den Sozialdemokraten abgelehnt.

Rasmussen spielt als Königsmacher eine Schlüsselrolle bei der Bildung einer neuen Regierung. Sein Rückzug aus den Gesprächen erhöht den Druck auf Frederiksen, die seit den Wahlen im November 2025 eine stabile Mehrheit sucht.

Experten sehen darin einen Machtkampf zwischen den beiden Schlüsselfiguren der dänischen Politik. Die Moderaten fordern angeblich größere Zugeständnisse bei Einwanderungspolitik und Sozialreformen. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten Neuwahlen notwendig werden.

Quellen: Politico Europe, The Local Denmark