Wegen fehlender Kennzeichnung: 36.000 Euro Buße für Stuttgarter Influencerin Hanadi Diab

Die Stuttgarter Influencerin Hanadi Diab muss wegen eines schweren Verstoßes gegen die deutschen Werberegelungen eine Geldbuße in Höhe von 36.000 Euro zahlen. Wie die FAZ berichtet, hatte die Beauty-Influencerin auf ihrem Instagram-Kanal mehrere Postings veröffentlicht, die als bezahlte Werbung galten, diese jedoch nicht eindeutig als solche kennzeichnete. Dies verstößt gegen das Gesetz zur fairen Marktkommunikation, das Transparenz bei Influencer-Werbung verlangt.

Die zuständigen Verbraucherschützer in Baden-Württemberg prüften den Fall nach Hinweisen aus der Öffentlichkeit und leiteten ein Bußgeldverfahren ein. Die Sprecherin des Verbraucherschutzministeriums in Stuttgart betonte, dass Influencer, unabhängig von ihrer Reichweite, verpflichtet seien, bezahlte Kooperationen klar und deutlich zu kennzeichnen – etwa durch Hashtags wie „#Anzeige“ oder „#Werbung“. „Das Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer in digitale Inhalte hängt maßgeblich von der Transparenz ab“, hieß es.

Der Fall zeigt die wachsende Sensibilität der Aufsichtsbehörden für digitale Werbepraktiken, insbesondere im sozialen Netzwerk. Mit Hanadi Diab geriet eine der bekannteren Influencerinnen aus Baden-Württemberg ins Blickfeld der Behörden. Der Bußgeldbescheid gilt als wegweisend für künftige Verfahren gegen Social-Media-Akteure in Deutschland.

Quellen: FAZ Online