Houthis in Jemen erwägen Gebühren für Schiffe im Roten Meer

Die Houthi-Rebellen im Jemen haben Überlegungen angestellt, Gebühren für kommerzielle Schiffe zu erheben, die die Bab al-Mandeb-Straße passieren. Diese Diskussionen sind entstanden, nachdem die Rebellen am 20. Juli eine Blockade von saudischen Schiffen angekündigt haben. Laut regionalen Beamten haben die Houthis mit iranischen Unterstützern über dieses Vorhaben gesprochen.

Die Bab al-Mandeb-Straße ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt, die das Rote Meer mit dem Indischen Ozean verbindet und eine bedeutende Route für den internationalen Handel darstellt. Die Einführung von Gebühren könnte erhebliche Auswirkungen auf die Schifffahrt und den globalen Handel haben, insbesondere in einer Region, die bereits von Konflikten und Unsicherheiten geprägt ist.

Die Houthis haben in der Vergangenheit immer wieder mit militärischen Maßnahmen gedroht und Blockaden verhängt, was die Spannungen in der Region weiter erhöht. Die Möglichkeit von Gebühren könnte als weiteres Druckmittel gegen Saudi-Arabien und dessen Alliierten gesehen werden, während der Konflikt im Jemen weiterhin ungelöst bleibt.

Quellen: Times of Israel, Middle East Eye