Die Electricity Supply Corporation of Malawi (ESCOM) hat einen neuen Meilenstein im Kampf gegen die andauernden Stromausfälle erreicht. Die Inbetriebnahme eines 20-Megawatt/40-Megawattstunden-Batteriespeichersystems (BESS) weckt neue Hoffnung auf eine stabilere Stromversorgung im Land, das seit Jahren unter massiven Energieengpässen leidet.
Das Projekt, das kürzlich in der Nähe des Haupttransformatorhauses in Lilongwe eingeweiht wurde, soll helfen, Schwankungen im Netz auszugleichen und kurzfristige Lastspitzen besser zu bewältigen. Insbesondere bei Ausfällen von Wasserkraftwerken – die aufgrund von Dürren oft unter geringer Laufleistung leiden – soll der Speicher als Puffer dienen und Blackouts reduzieren.
Ein ESCOM-Sprecher betonte, dass das BESS-System zwar nur eine Teillösung sei, aber dennoch ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung darstelle. „Dieser Speicher ermöglicht es uns, Energie zu speichern, wenn wir sie haben, und sie genau dann abzurufen, wenn die Nachfrage am höchsten ist“, erklärte er. „Das verbessert die Netzqualität und verringert die Notwendigkeit für geplante Lastunterbrechungen.“
Internationale Partner und Entwicklungsfinanzierer haben das Projekt unterstützt, das in den kommenden Monaten auf weitere Regionen ausgeweitet werden könnte. Experten sehen in solchen dezentralen Speichersystemen einen Schlüssel für die Modernisierung der maroden Infrastruktur Malawis, die durch mangelnde Investitionen und altersschwache Anlagen geprägt ist.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business