Brandenburg steht vor einer neuen Hitzewelle: Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für Potsdam und weite Teile des Landes am 30. Juli Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius. Besonders ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen werden aufgerufen, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Die extreme Hitze tritt vor dem Hintergrund anhaltender Trockenheit auf, die bereits jetzt zu niedrigen Wasserständen in Flüssen und Seen führt.
Insbesondere die Spree bereitet den Behörden Sorge. Laut Umweltministerin führt der Fluss derzeit deutlich unterhalb des Normalpegels Wasser, was langfristig zu ökologischen und wirtschaftlichen Problemen führen könnte. Die Ministerin ruft die Bevölkerung dazu auf, Wasser bewusst und sparsam zu nutzen – auch im privaten Bereich. Gartenbewässerung, Poolbefüllung und die Reinigung von Wegen sollen nach Möglichkeit vermieden werden.
Die Kombination aus extremer Hitze und Wasserknappheit verdeutlicht die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels in der Region. Kommunen bereiten sich auf verstärkte Notlagen im Gesundheitswesen und im Bereich der Infrastruktur vor. Experten betonen, dass langfristige Anpassungsstrategien in Landwirtschaft, Stadtplanung und Wasserwirtschaft dringend erforderlich sind.
Quellen: Der Tagesspiegel (DE, 29.07.2026 14:41), Der Tagesspiegel (DE, 29.07.2026 14:17)