Australien verklagt Telegram wegen angeblicher Terrorinhalte

Australien hat eine Klage gegen Telegram eingereicht, in der dem Unternehmen vorgeworfen wird, nicht ausreichend gegen Inhalte vorgegangen zu sein, die als Unterstützung für terroristische Aktivitäten gewertet werden. Die Regierung bezeichnete die Plattform als ein bedeutendes Risiko für die nationale Sicherheit.

Die Vorwürfe beziehen sich auf mehrere Beiträge und Kanäle, die angeblich Gewalt verherrlichen oder extremistische Ideologien propagieren. Laut Telegram wird die Klage entschieden zurückgewiesen, und das Unternehmen plant, sich vor Gericht zu verteidigen.

Die Klage ist Teil eines breiteren Ansatzes der australischen Behörden, die Online-Sicherheit zu erhöhen und die Verbreitung von extremistischen Inhalten im Internet zu bekämpfen. Die Regierung hat in der Vergangenheit bereits Maßnahmen ergriffen, um die Verantwortung von sozialen Medien und Messaging-Diensten zu erhöhen.