MADISON, Wis. — Ein Berufungsgericht in Wisconsin hat am Mittwoch entschieden, das umstrittene anti-gewerkschaftliche Gesetz von 2011 wiederherzustellen, das die kollektiven Verhandlungsrechte für öffentliche Angestellte erheblich eingeschränkt hat. Diese Entscheidung wird als erheblicher Rückschlag für Gewerkschaften und deren Mitglieder angesehen, die sich seit Jahren für die Wiederherstellung dieser Rechte einsetzen.
Das Gesetz, das ursprünglich von der damaligen Gouverneurin Scott Walker eingeführt wurde, hat bereits zu massiven Protesten und landesweiten Diskussionen über die Rechte von Arbeitnehmern geführt. Gewerkschaften planen, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen, was den Fall vor den Obersten Gerichtshof von Wisconsin bringen könnte, der derzeit von liberalen Richtern dominiert wird.
Die Wiederherstellung des Gesetzes könnte weitreichende Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern im öffentlichen Sektor haben. Kritiker des Gesetzes befürchten, dass dies zu einer weiteren Schwächung der Gewerkschaften und einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen führen könnte.
Die Entscheidung hat bereits Wellen geschlagen und könnte die politische Landschaft in Wisconsin, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen, nachhaltig beeinflussen.
Quellen: NW Arkansas Online