Die Organisatoren des Berliner Christopher Street Days (CSD) haben trotz des jüngsten Terroranschlags in Berlin ihre Entschlossenheit bekräftigt, für Vielfalt und Toleranz einzustehen. Wie sie ankündigten, wird eine Delegation mit einem eigenen Wagen am Hamburger CSD teilnehmen, um dort ein sichtbares Zeichen der Solidarität und des Mutes zu setzen. „Jetzt erst recht“ – so lautet die klare Botschaft aus der Hauptstadt.
Der Anschlag auf eine CSD-Veranstaltung in Berlin hatte landesweite Bestürzung ausgelöst und eine Debatte über die Sicherheit queerer Menschen in Deutschland entfacht. Dennoch betonen die Veranstalter, dass Angst nicht das letzte Wort haben dürfe. Gleichzeitig kündigten sie an, auch in Berlin weiterhin CSD-Veranstaltungen durchzuführen, um die Rechte und Sichtbarkeit der LGBTQ+-Community zu stärken.
Die Teilnahme am Hamburger CSD wird als symbolischer Akt verstanden – ein Bekenntnis zu Demokratie, Freiheit und gelebter Vielfalt. Die Berliner Delegation wird unter anderem einen Wagen mit Regenbogenflaggen und der Aufschrift „Berlin bleibt bunt“ durch die Hamburger Innenstadt führen. Unterstützt wird die Initiative von zahlreichen Verbänden und politischen Gruppen, die einen resoluten Widerstand gegen Hass und Gewalt bekunden.
Quellen: Der Tagesspiegel