Die Nationale Rechnungsprüfungsbehörde (National Audit Office, NAO) des Gambias hat erhebliche Bedenken hinsichtlich der Transparenz und Rechenschaftspflicht der staatlichen Arzneimittelbehörde (Medicines Control Agency, MCA) geäußert. Wie aus einem aktuellen Prüfbericht hervorgeht, hat die MCA den Untersuchungsbericht zu akuten Nierenschäden (Acute Kidney Injury, AKI), die mit bestimmten Arzneimitteln in Verbindung stehen könnten, während der Prüfung der Finanzberichte 2021–2024 nicht vorgelegt.
Dieses Fehlen verhinderte laut NAO, dass die Prüfer überprüfen konnten, ob die aus der Untersuchung resultierenden Empfehlungen tatsächlich umgesetzt wurden. Der AKI-Vorfall hatte zuvor landesweit Besorgnis ausgelöst, insbesondere im Zusammenhang mit der Sicherheit von verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Arzneimitteln.
Die Ablehnung oder Verspätung der Berichtsübermittlung untergräbt das Vertrauen in die Regulierung des Gesundheitswesens und wirft Fragen zur Verantwortlichkeit öffentlicher Institutionen auf. Die NAO fordert nun eine sofortige Vorlage des Berichts und eine Erklärung für die Nichtbereitstellung während des Audits.
Quellen: AllAfrica – West Africa