Die gambische Regierung verzeichnet einen erheblichen Erfolg in der Steuerverwaltung: Die jährlichen Steuereinnahmen sind laut Finanzminister Seedy Keita von früheren Werten auf beeindruckende 25 Milliarden Dalasi (D25b) gestiegen – und das innerhalb von nur drei Jahren. Besonders bemerkenswert: Dieses Wachstum wurde erreicht, ohne die Steuersätze generell anzuheben.
Stattdessen führt Minister Keita den Anstieg auf umfassende digitale Reformen zurück, die die Effizienz der Steuerbehörde deutlich erhöht haben. Dazu gehören die Einführung moderner digitaler Systeme zur Erhebung und Überwachung von Steuern sowie Maßnahmen zur Schließung von Schlupflöchern im Sammelprozess.
„Wir haben Leakages im System identifiziert und beseitigt, gleichzeitig aber die Compliance durch bessere Dienstleistungen und Transparenz gefördert“, erklärte Keita. Die stärkere Verwaltungskapazität habe es ermöglicht, bestehende Steuervorschriften effektiver durchzusetzen, was zu einer deutlich verbesserten Einnahmenerzielung führte.
Die Reformen gelten als Beleg für den Fortschritt des Landes bei der institutionellen Stabilisierung und wirtschaftlichen Modernisierung. Internationale Partner sehen darin einen nachhaltigen Ansatz für Haushaltskonsolidierung und Entwicklungsinvestitionen.
Quellen: AllAfrica – Business