Die Bank of England warnt vor den möglichen wirtschaftlichen Folgen eines sich zuspitzenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran. In einer aktuellen Analyse prognostiziert die Zentralbank, dass die Inflation im Vereinigten Königreich im zweiten Quartal 2027 auf bis zu 4,5 Prozent ansteigen könnte, falls die Spannungen zwischen den beiden Ländern weiter zunehmen.
Die Unsicherheiten auf den globalen Märkten und die potenziellen Auswirkungen auf die Energiepreise könnten die britische Wirtschaft stark belasten. Ökonomen befürchten, dass diese Entwicklungen die Verbraucherpreise weiter in die Höhe treiben und die ohnehin schon angespannte wirtschaftliche Lage im Land verschärfen könnten.
Diese Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Vereinigte Königreich bereits mit den Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie und den Herausforderungen des Brexits kämpft. Die Bank of England hat daher das Ziel, die Inflation zu kontrollieren, und könnte gezwungen sein, ihre Geldpolitik anzupassen, um die Auswirkungen des Konflikts abzufedern.
Quellen: Politico Europe