Schwere Gewitter haben am späten Abend des 30. Juli 2026 weite Teile Mecklenburg-Vorpommerns getroffen und zu einer Reihe von Notfällen geführt. In mehreren Regionen des Bundeslandes meldeten Rettungskräfte umgestürzte Bäume, beschädigte Gebäude und gefährdete Wassersportler. Besonders dramatisch verlief ein Vorfall, bei dem ein entwurzelter Baum auf das Führerhaus eines Lastkraftwagens stürzte.
Der Unfall ereignete sich in der Nähe einer Landstraße im ländlichen Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern. Der Fahrer des Lkw blieb nach ersten Angaben schwer verletzt, konnte aber mit lebenswichtigen Verletzungen aus dem Wrack befreit werden. Rettungskräfte waren mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort, um den Verletzten zu stabilisieren und in eine Klinik zu bringen. Die genauen Umstände des Baumaufpralls und mögliche Schadenszonen an der Ladung wurden von der Polizei untersucht.
Zusätzlich lösten Gewitterböen auf mehreren Seen Alarm aus: Mehrere Wassersportler gerieten bei plötzlich aufkommenden Sturmböen in Seenot. Freiwillige Wasserwachten und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rückten mehrfach aus, um Segelboote und Schwimmer sicher an Land zu bringen. Besonders betroffen waren die Gebiete um den Müritzsee und den Plauer See, wo sich trotz Unwetterwarnungen noch zahlreiche Badegäste aufgehalten hatten.
Die Feuerwehr warnte vor weiteren Gefahren durch lose Ziegel, herabhängende Äste und instabile Bäume. Auch für die folgenden Tage wird mit nachlassender, aber weiterhin lokaler Unwettergefahr gerechnet. Die Behörden rufen dazu auf, sich bei Gewitterwarnungen im Freien in Sicherheit zu bringen.
Quellen: Welt Online