Schwere Gewitter über Sachsen-Anhalt – Feuerwehr im Dauereinsatz

Am Donnerstagabend hat ein teils gewaltiges Unwetter weite Regionen Sachsen-Anhalts getroffen. Besonders betroffen waren Landkreise in der Altmark sowie Gebiete um Stendal und Salzwedel. Dort wurden die Feuerwehren zu zahlreichen Einsätzen gerufen.

Laut Feuerwehrangaben stürzten Bäume auf Straßen, wurden Keller überflutet und einzelne Stromleitungen beschädigt. In Stendal musste eine kleine Straße vorübergehend gesperrt werden, nachdem ein großer Baum die Fahrbahn blockierte. In Salzwedel halfen Einsatzkräfte dabei, Wasser aus einem vollgelaufenen Keller abzupumpen.

Die Feuerwehren arbeiteten in vielen Kommunen im Dauereinsatz. Glöckner, der Leiter der Kreisfeuerwehrverband Altmark, betonte: „Die Einsatzzahlen sind hoch, aber glücklicherweise gibt es keine schweren Verletzungen.“

Die Unwetterzellen zogen am späten Abend weiter nach Osten. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor vor Starkregen, Hagel und Windböen mit Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h gewarnt. Für die kommenden Tage wird vor weiteren Gewittern gewarnt, besonders im Norden des Bundeslandes.

Quellen: MDR – Nachrichten (DE, 31.07.2026 08:11), MDR – Nachrichten (DE, 31.07.2026 08:08)