Sachsen hat am Freitag, den 31. Juli 2026, den bisherigen Höhepunkt der anhaltenden Hitzewelle erreicht. Bei Torgau wurden meteorologischen Messungen zufolge exakt 39 Grad Celsius im Schatten registriert – ein neuer monatszeitlicher Spitzenwert. Die Temperaturen liegen damit deutlich über dem langjährigen Juli-Durchschnitt und setzen eine angespannte Wetterlage fort, die seit Tagen anhält.
Die Nacht zuvor brachte nur geringe Erleichterung. Vielerorts kühlte es lediglich auf 22 bis 24 Grad ab, was besonders für empfindliche Bevölkerungsgruppen eine Belastung darstellt. Das Deutsche Wetterdienst-Büro in Leipzig warnt vor anhaltender Hitzebelastung und rät zu ausreichender Flüssigkeitszufuhr, Vermeidung starker körperlicher Anstrengung in den Mittagsstunden sowie Schattung von Wohnräumen.
Auch der kommende Freitagnachmittag verspricht weiter hochsommerliche Temperaturen. Gleichzeitig steigt laut Wettermodellen das Risiko von Gewittern, besonders im Bergland und im Osten Sachsens. Lokale Unwetterwarnungen wurden bereits vorbereitet, um vor Starkregen, Hagel und Sturmböen zu schützen.
Die anhaltende Trockenheit führt zudem zu verstärkter Einschränkung der Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen. Landwirte melden erste Ernteeinbußen, besonders bei Mais und Kartoffeln. Umweltschützer warnen vor langfristigen Schäden an Wäldern und Feuchtgebieten, sollten die Temperaturen weiter anhalten.
Quellen: MDR – Nachrichten (DE, 31.07.2026 12:08)