Direktzug von Frankfurt über Sachsen-Anhalt nach Ostpolen fährt ab sofort durch – keine Busumstiege mehr

Reisende aus Sachsen-Anhalt profitieren ab sofort von einer verbesserten internationalen Zugverbindung: Der Direktzug zwischen Frankfurt am Main und Ostpolen, der seit Ende Juni auch durch Sachsen-Anhalt fährt, wurde ab dem 31. Juli erheblich erweitert. Der von Leo Express betriebene Zug verkehrt nun ohne lästigen Busumstieg an der Grenze und fährt direkt weiter ins polnische Zielgebiet – eine erhebliche Erleichterung für Pendler und Touristen.

Der Zug hält in mehreren Städten Mitteldeutschlands, darunter in Halle (Saale) und Leipzig, bevor er weiter über Thüringen und Sachsen nach Polen führt. Mit der neuen Regelung entfallen die bisher notwendigen Transfers auf Busse an der polnischen Grenze, was die Reisezeit verkürzt und den Komfort erhöht. Besonders Reisende mit Gepäck oder Familien profitieren von der direkten Verbindung.

Zudem wird der Zug erstmals mit Liegewagen angeboten, was ihn auch für Nachtstrecken attraktiv macht. Die neue Verbindung stärkt die regionale Anbindung Sachsens-Anhalts an internationale Netzwerke und könnte auch touristische und wirtschaftliche Impulse setzen. Die Betreiber hoffen auf steigende Fahrgastzahlen, insbesondere im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Deutschland und Osteuropa.

Quellen: MDR – Nachrichten, MDR – Deutschland