Somalias Präsident trifft ugandischen Amtskollegen vor AUSSOM-Gipfel

Somalias Präsident Hassan Sheikh Mohamud hat am Freitag die ugandische Hauptstadt Kampala besucht, wo er zuvor einem bevorstehenden Gipfel über die Zukunft der Afrikanischen Union-Mission zur Unterstützung und Stabilisierung in Somalia (AUSSOM) mit seinem Amtskollegen Yoweri Museveni bilaterale Gespräche führte. Der Besuch unterstreicht die enge regionale Zusammenarbeit im Rahmen der fortgesetzten Bemühungen um Stabilität und Sicherheit im ostafrikanischen Land.

Der Gipfel, an dem mehrere afrikanische Staats- und Regierungschefs teilnehmen werden, zielt darauf ab, die Rolle und Struktur der AUSSOM neu zu definieren, die den somalischen Streitkräften bei der Bekämpfung von Aufständischen wie Al-Shabaab hilft. Uganda ist einer der größten Truppensteller der Mission und spielt somit eine zentrale Rolle in der regionalen Sicherheitsarchitektur.

Präsident Mohamud betonte nach dem Gespräch die Bedeutung der regionalen Solidarität und der kontinuierlichen Unterstützung durch die Afrikanische Union. Er hob hervor, dass die Stabilisierung Somalias nicht nur eine nationale, sondern eine gemeinsame Verantwortung der Region sei. Die Gespräche mit Museveni hätten dazu beigetragen, strategische Prioritäten für die kommenden Monate abzustimmen.

Die AUSSOM-Mission, die die langjährige AMISOM-Mission ablöste, ist Teil eines umfassenderen Plans, die somalischen Sicherheitskräfte auszubilden und zu entlasten, um einen schrittweisen Übergang zur Eigenverantwortung zu ermöglichen. Beobachter sehen in den anstehenden Gipfelbeschlüssen einen entscheidenden Meilenstein für die künftige Sicherheitsarchitektur im Horn von Afrika.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa