Am Abend des 31. Juli hat ein schweres Unwetter Teile Baden-Württembergs getroffen, besonders betroffen war die Landeshauptstadt Stuttgart. Aufgrund heftiger Gewitter und starker Windböen stürzten zahlreiche Bäume um, blockierten Straßen und beschädigten parkende Fahrzeuge. Die Feuerwehr Stuttgart rückte innerhalb weniger Stunden zu insgesamt etwa 50 Einsätzen aus, wie aus vorläufigen Meldungen hervorgeht.
Die meisten Einsätze konzentrierten sich auf die Innenstadt und die Hanglagen, wo nasse Böden die Stabilität der Bäume beeinträchtigten. Besonders in den Stadtteilen Bad Cannstatt, Degerloch und Sillenbuch mussten umgestürzte Bäume von Wegen, Gleisen und Gebäuden entfernt werden. Einige Straßen mussten vorübergehend gesperrt werden, um die Sicherheit von Passanten und Verkehrsteilnehmern zu gewährleisten.
Glücklicherweise wurden bei den Sturmschäden in Stuttgart keine schweren Verletzungen gemeldet. Die Einsatzkräfte betonten jedoch, dass die Lage zeitweise kritisch war, insbesondere durch herabstürzende Äste und umgestürzte Bäume in dicht besiedelten Bereichen. Die Stadt warnte vor weiteren Gewittern und riet Bürgerinnen und Bürgern, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten und nicht in Parks oder Wäldern spazieren zu gehen.
Die Wetterlage bleibt angespannt: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor weiteren Gewittern mit Starkregen und Hagel in Teilen Baden-Württembergs. Auch in den kommenden Tagen könnte es zu ähnlichen Wetterextremen kommen, besonders in bergigen Regionen des Landes.
Quellen: FAZ Online, ARD Tagesschau – Inland, Welt Online, Spiegel Online – Schlagzeilen