Vermisste Singapurerin in Kambodscha: Keine Zwangsrekrutierung in Betrugsaktivitäten

Aishah Siregar, eine 27-jährige Frau aus Singapur, die im vergangenen Monat als vermisst gemeldet wurde, hat sich nun in einem Video aus Kambodscha zu Wort gemeldet. In diesem Video erklärte sie, dass sie freiwillig in das Land gereist sei, um dort als Englischlehrerin zu arbeiten. Siregar wies die Anschuldigungen zurück, dass sie in illegale Betrugsaktivitäten verwickelt gewesen sei, und betonte, dass ihr Aufenthalt in Kambodscha nicht unter Zwang erfolgt sei.

Die Situation von Siregar war in den letzten Wochen in den Nachrichten, da viele vermuteten, dass sie Opfer eines Betrugsnetzwerks geworden sein könnte, das in Kambodscha aktiv ist. Sie machte jedoch klar, dass sie keine Zwangsarbeit leisten musste und dass sie ihre Entscheidung, nach Kambodscha zu gehen, aus freien Stücken getroffen hatte.

Die Behörden in Singapur hatten zuvor Erklärungen abgegeben, dass sie die Situation von Siregar genau beobachten würden. Die Aufklärung dieser Angelegenheit könnte auch auf eine größere Diskussion über die Sicherheit und die Lebensbedingungen für ausländische Arbeitskräfte in Kambodscha hinweisen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Berichte über ausländische Arbeiter, die in betrügerische Aktivitäten verwickelt waren, oft gegen ihren Willen.

Quellen: Channel News Asia