Trauer und Wut nach CSD-Anschlag: Mahnwache in Berlin für die Opfer

Ein Tag voller Trauer, Wut und Zusammenhalt: In Berlin haben am Samstag zahlreiche Menschen an die Opfer des islamistischen Anschlags beim Christopher Street Day (CSD) gedacht. Am Brandenburger Tor lagerten Kerzen, Blumen und handgeschriebene Botschaften – ein stiller Zeugnis der Anteilnahme. Die queere Community hatte zu einer Mahnwache am Tatort im Tiergarten aufgerufen, der Regierende Bürgermeister von Berlin hat seine Teilnahme zugesagt.

Der Anschlag, der vor einer Woche während des CSD verübt wurde, hatte die Stadt tief erschüttert. Während die Ermittlungen weiterlaufen, bleibt die Debatte über Sicherheit und Prävention präsent. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor übereilten Gesetzesverschärfungen. Stattdessen plädiert sie für gezielte Reformen, insbesondere bei der Bekämpfung der propagandistischen Unterstützung terroristischer Vereinigungen.

Auch bundesweit zeigte sich Solidarität: In Hamburg feierten rund 300.000 Menschen einen friedlichen CSD unter dem Motto „für eine Zukunft ohne Angst“. Trotz der Tragödie in Berlin betonten die Organisierenden dort den Ausdruck von Lebensfreude und Resilienz.

Quellen: Der Tagesspiegel, ntv – Nachrichten, Welt Online, ZDF Heute – Nachrichten