Japan und USA intervenieren gemeinsam zur Stützung des Yen

Der japanische Yen hat im Handel mit dem US-Dollar den tiefsten Wert seit 40 Jahren erreicht, was zu Besorgnis über die wirtschaftliche Stabilität Japans führt. In Reaktion auf diesen dramatischen Rückgang haben die Regierungen in Tokio und Washington eine gemeinsame Intervention auf dem Devisenmarkt angekündigt, um die Währung zu stützen.

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Maßnahme als Zeichen der Freundschaft zwischen den beiden Ländern. Diese Intervention ist die erste koordinierte Aktion seit 2011, als Japan und die USA ebenfalls gemeinsam eingriffen, um den Yen in der Folge eines Erdbebens zu schwächen.

Die Entscheidung zur Intervention wird von Experten als notwendig erachtet, um die negativen Auswirkungen eines schwachen Yen auf die japanische Wirtschaft zu verhindern, insbesondere in einem Jahr, in dem sich die globalen Märkte volatil zeigen. Analysten warnen jedoch, dass die langfristige Stabilität des Yen von anderen Faktoren abhängt, darunter die wirtschaftliche Erholung Japans und die Geldpolitik der Bank von Japan.

Quellen: FAZ Online, BBC News – World, Japan Times