Die Leichen von Nothabo Zandile Tshuma und ihren beiden Töchtern werden am Sonntag in Bulawayo, Simbabwe, erwartet. Die Rückführung erfolgt aus dem Vereinigten Königreich, wo die drei Familienmitglieder bei einem schweren Unglück gestorben sind. Die genauen Umstände ihres Todes wurden bisher nicht öffentlich bekanntgegeben, doch die Nachricht löste Trauer und Betroffenheit sowohl in der lokalen Gemeinschaft als auch unter simbabwischen Auslandsbürgern aus.
Die Familie bereitet sich auf die Beerdigung vor, die am Dienstag stattfinden soll. In traditioneller Weise wird die Ankunft der Särge in Bulawayo von Angehörigen und Mitgliedern der Gemeinde begleitet werden. Lokale Religionsgemeinschaften haben bereits Trauergottesdienste angekündigt, um den Verstorbenen zu gedenken und den Hinterbliebenen beizustehen.
Der Fall wirft erneut ein Licht auf die Situation der simbabwischen Diaspora in Europa, deren Mitglieder oft über lange Distanzen mit ihren Heimatregionen verbunden bleiben. Zahlreiche simbabwische Bürger leben im Vereinigten Königreich, viele von ihnen im Verein mit familiären und kulturellen Wurzeln im südlichen Afrika. Der Tod von Tshuma und ihren Kindern hat daher nicht nur eine private Tragödie ausgelöst, sondern berührt auch kollektive Erfahrungen von Verlust und Fernsein.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa